Samstag, 25. April 2020

Gefüllte Röstirolle

Zutaten für den Rösti:
500g Kartoffeln
200g Karotten
80g Zwiebeln
3 St. Eier
30g Speisestärke
ca. 1 St. Knoblauchzehe
etwas Zitronensaft
Salz/Pfeffer
Muskat
Cayennepfeffer


Zutaten für die Füllung:
250-300g geriebenen Käse (z.B. Gouda)
200g gekochten Schinken
300g Frischkäse
½-1TL Paprika edelsüß
Knoblauch
Schnittlauch
Cayennepfeffer



Zubereitung:
Als erstes schält man die Zwiebel und schneidet sie in feine Würfel. Ebenso schält man die Karotten und Kartoffeln. Beides wird anschließend mit einer Reibe aufgerieben. Wobei man die Kartoffeln kurz ausdrückt bzw. abtropfen lässt.
Sollte man frischen Knoblauch verwenden schält man diesen und drückt ihn durch eine Knoblauchpresse (wahlweise hackt man ihn einfach sehr fein)

Nun gibt man die Zwiebeln, die Karotten und Kartoffeln in eine Schüssel und vermischt das Ganze mit den Eiern, der Speisestärke, etwa ½ TL Muskat, ½-1 TL Salz, ½-1 TL Pfeffer, dem Zitronensaft, dem Knoblauch und wenn man möchte etwas Cayennepfeffer.
Die Masse wird dann auf ein Blech mit Backfolie gegeben und flach gestrichen.
Im Hintergrund heizt man den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor und dann schiebt man das Blech für etwa 40-45 Minuten hinein.
Wenn der Rösti fertig gebacken ist nimmt man ihn vom Blech und lässt ihn ca. eine halbe Stunde auskühlen. Für den nächsten Schritt sollte er relativ kalt sein.

Während der Rösti auskühlt bereitet man die Füllung vor. Dazu nimmt man den Schnittlauch und schneidet ihn in feine Röllchen. Das gibt man dann zusammen mit dem Frischkäse, dem Paprika (edelsüß), evtl. etwas Knoblauch und etwas Cayennepfeffer in eine Schüssel und verrührt es gut.

Wenn der Rösti kalt genug ist streicht man die Frischkäsemasse darauf. Dabei lässt man „am Ende“ (beim Aufrollen das letzte Stück) etwa 1cm ohne Frischkäse. Nun belegt man das Ganze mit dem Schinken und verteilt etwa 150-200g des geriebenen Käses darauf (die restlichen 100g kurz zur Seite stellen).

Nun rollt man den Rösti vorsichtig zusammen und legt ihn zurück auf das Blech mit der Backfolie. Jetzt gibt man den restlichen, geriebenen Käse darüber.

Der Ofen sollte im Hintergrund auf 200°C Ober-/Unterhitze vorgeheizt werden und dort lässt man die Röstirolle für etwa 15 Minuten backen bis der Käse etwas Farbe bekommt (Vorsicht hierbei, damit die Enden der Rolle nicht verbrennen).

Zum Schneiden empfiehlt es sich das Ganze für 5-10 Minuten ruhen zu lassen und anschließend ein Brett unter die Rolle zu schieben.



Tipp:
Um den Rösti ganz leicht vom Blech zu nehmen kann man einfach ein weitere Backfolie, ein Küchentuch oder ein großes Schneidebrett verwenden und das ganz damit stürzen.
Solltet ihr wenig Zeit haben könnt ihr den Frischkäse auch lauwarm auf den Rösti geben, allerdings sollte es trotzdem nicht mehr zu heiß sein.
Das Ganze schmeckt nicht nur warm sondern auch kalt für zum Beispiel in Scheiben geschnitten auf einem Büfett.

Dienstag, 21. April 2020

LowCarb Pizza

Zutaten für den Boden:
3 St. Dosen Thunfisch (80g/ohne Öl)
2 St. Eier
Salz/Pfeffer
Oregano

Zutaten für den Belag:
Gewünschter Belag (z.B. Tomaten, Zucchini, Champignon)
50-100g geriebenen Käse (z.B. Gouda)
80-100g passierte Tomate
1-1½ TL Tomatenmark
etwas Knoblauch
Kräutermischung (z.B. Gartenkräuter, Kräuter der Provance)


Zubereitung:
Als erstes nimmt man den Thunfisch und lässt ihn abtropfen. Dann gibt man ihn zusammen mit etwa 1½ TL Salz, ½ TL Pfeffer und 1 TL Oregano (in den Fingern zerreiben) in eine Schüssel. Dann vermischt man die Zutaten und schmecken es ab ehe man die Eier dazu gibt. Jetzt kann man das ganze entweder pürieren/mixen oder man mischt es einfach mit einer Gabel bis es eine gleichmäßige Masse gibt.
Als nächstes nimmt man den „Thunfischteig“, gibt ihn auf ein Blech und formt den Boden (Achtung!! Der Boden sollte nicht zu dick aber auch nicht zu dünn sein!)
Im Hintergrund sollte der Ofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vorgeheizt werden. Dann schiebt man das Blech für etwa 25 Minuten hinein um den Boden zu backen.

Derweil stellte man die Tomatensoße her. Dazu mischt man die passierten Tomaten mit dem Tomatenmark, dem Knoblauch, evtl. etwas Salz/Pfeffer und jegliche gewünschte Kräuter oder Kräutermischungen. (Wahlweise kann man sich auch eine „richtige“ Tomatensoße kochen)

Des weiteren bereitet man den Belag vor. Je nachdem schneidet man die Zutaten in Scheiben, feine Würfel, Streifen usw.
z.B. Bei den Tomaten wird das Grüne entfernt und dann schneidet man sie in Scheiben.

Wen der Boden gebacken ist gibt man die Tomatensoße darauf und verteilt sie, als nächstes kommt der Belag (Tomaten) und zum Schluss der Käse.

Jetzt wird das Ganze noch einmal bei 220°C Ober-/Unterhitze 15 Minuten gebacken, so dass der Käse der Pizza schön überbacken ist.

Dann kann man die Pizza schneiden und servieren



Tipp:
Man kann etwas Käse unter den Belag geben um das Ganze noch ein bisschen leckerer zu machen.
Beim Belag sind keine Grenzen gesetzt – Isst du nicht LowCarb bzw. achtest du nur bedingt darauf? Gib z.B. Mais mit auf die Pizza


Hier gehts zum Video: LowCarb Pizza

Freitag, 27. März 2020

Hackfleisch-Kartoffelauflauf

Zutaten:
500g Kartoffeln
500g Hackfleisch
200g Creme Fraiche
100g geriebenen Käse
1 St. Paprika
125ml Sahne
125ml Milch
Cayennepfeffer
Muskat
Salz/Pfeffer



Zubereitung:

Als erstes schält man die Kartoffeln und schneiden sie in dünne Scheiben (wahlweise einfach mit einem Hobel in Scheiben reiben). Dann wäscht man die Paprika und schneidet sie in feine Würfel.

Im nächsten Schritt gibt man etwa Öl in eine Pfanne und schwitzt die Paprika an, ehe man das Hackfleisch dazu gibt und es anbrät. Wichtig hierbei ist, dass man es mit einem Pfannenwender (o.ä) zerstößt damit es fein krümelig ist. Gleichzeitig kann man es mit Salz, Pfeffer und etwas Cayenne würzen.
Wenn das Hackfleisch dann fertig angebraten ist gibt man die Creme Fraiche dazu, rührt sie unter und nimmt das ganze vom Herd.
Als nächstes braucht man einen Topf in welchen man die Sahne und die Milch gibt, das Ganze mit Salz, Pfeffer und Muskat würzt und aufkochen lässt. Jetzt gibt man die Kartoffeln dazu und auch hier sollte das Ganze noch einmal kurz aufkochen (die Flüssigkeit sollte leicht zu binden beginnen).
Nun gebt ihr die Kartoffeln in eine Auflaufform, gebt das Hackfleisch darauf und verteilt den Käse darüber.
Im Hintergrund sollte man den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen und das Gericht für etwa 30 bis 45 Minuten backen lassen, bis die Kartoffeln durch sind und der Käse eine schöne Farbe hat.
Jetzt kann man das Ganze servieren



Tipp:

Solltet man mit der Vorbereitung länger brauchen kann man die Kartoffel auch später reiben, damit sie nicht braun werden.
Sollte der Käse keine oder kaum Farbe angenommen haben, die Kartoffeln aber durch sein kann man (sollte man die Option haben) für ein paar Minuten die Grilloption nutzen. ABER Achtung! Es kann schnell sehr dunkel werden.

Hier gehts zum Video: Hackfleisch-Kartoffelauflauf

Mittwoch, 19. Februar 2020

Erbsencremesuppe

Zutaten:

250g Erbsen + Einlage

125-150g Kartoffeln

100-120g Frischkäse

500ml Gemüsebrühe

etwas Sahne

Salz/Pfeffer

Cayennepfeffer

Zitronensaft


Zubereitung:

Als erstes werden die Kartoffeln geschält und in Würfel geschnitten. Als nächstes diese in etwas Öl anschwitzen und die Erbsen dazu geben. Wenn alles schön angeschwitzt ist (KEINE Farbe) löscht ihr das Ganze mit der Gemüsebrühe ab und lasst es etwa 5-10 Minuten kochen bis die Kartoffeln und Erbsen weich sind.

Jetzt wird die Suppe püriert und der Fischkäse unter gemixt. Mit Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer und Zitronensaft abschmecken und mit etwas Sahne abrunden.


Tipp:

Die Erbsen vorher zu blanchieren hilft die Farbe in der Suppe besser zu halten.

Je kleiner die Kartoffelwürfel, desto weniger lang müssen sie kochen desto besser bleibt die grüne Farbe erhalten

 

Hier geht es zum Video: Erbsencremesuppe

Mittwoch, 12. Februar 2020

Valentienstörtchen

Zutaten für den Teig:
3 St. Eier
80g Zucker
90g Mehl
1 EL lauwarmes Wasser
2 TL Vanillezucker
1 Prise Salz


Zutaten für Füllung & Fertigstellung:
ca. 300-500g (dunkle) Kuchenglasur/Kuvertüre
200-400g Marzipan
ca. 300-500g Johannisbeergelee/Marmelade
evtl. Amaretto (oder eine andere Flüssigkeit zum Tränken)


Zubereitung:
Als erstes stellt man einen Biskuitteig her. Dazu schlägt man die Eier mit dem lauwarmen Wasser an. Als nächstes gibt man den Zucker sowie den Vanillezucker und Salz dazu und schlägt das Ganze für etwa 10-15 Minuten schaumig. Um den Teig fertig zu stellen gibt man das Mehl dazu (wer mag kann es sieben) und hebt es unter.

Jetzt braucht man ein Blech mit einer Backfolie oder einem Backpapier und gegebenenfalls einem eckigen Backrahmen. Dann gibt man den Teig auf das Blech und streicht ihn gleichmäßig aus, ehe man ihn bei in einen auf 180°C Umluft vorgeheizten Backofen für etwa 10-15 Minuten backen lässt.

Wenn der Teig dann auskühlt ist schneidet man ihn entweder in 3cm breite Streifen oder teilt ihn in 3-4 gleichgroße Stücke. Bei beiden Möglichkeiten kann man die Böden mit Amaretto (oder einer anderen Flüssigkeit) tränken und dann mit dem Johannisbeergelee bestreichen. Hier bei sollte allerdings der oberste Boden ausgelassen werden.

Nun legt man ein etwas schwereres (Schneide-)Brett auf die geschichteten Böden (das Gewicht sollte gleichmäßig verteilt sein → gegebenenfalls das Brett rundum etwas abstützen) und lässt das Ganze für etwa 1-2 Stunden im Kühlschrank stehen.

Im nächsten Schritt rollt man das Marzipan mit etwas Puderzucker aus (es sollte die Größe der geschichteten Böden haben) und befestigt es mit etwas Johannisbeergelee auf dem obersten Boden (diesen könnt ihr zuvor auch noch Tränken).

Jetzt schneidet man 3x3cm große Quadrate. Im Hintergrund kann man bereits die Kuchenglasur/Kuvertüre erwärmen und dann die einzelnen Würfel bis auf den Boden hinein tauchen, kurz abtropfen lassen und auf ein Gitter stellen.

Zum Schluss nur noch alles Dekorieren und dann könnt ihr die Valentinstörtchen verschenken oder selber essen.

Tipp:
Man kann die Böden auch über Nacht im Kühlschrank lassen, damit sie besser durchziehen.
Macht man das Johannisbeergelee warm so lässt sich das Marzipan leichter und flacher auf dem obersten Boden platzieren
Sucht ihr ein kleines Geschenk zum Muttertag? Auch dafür eignet sich dieses Rezept.


Hier geht es zum Video: Valentinstörtchen

Freitag, 31. Januar 2020

Schinken-Käsemuffins

(ca. 12 Stück)


Zutaten für den Teig:

250g Mehl

125ml lauwarmes Wasser

50ml Olivenöl

10g Zucker

4g Trockenhefe

1 Prise Salz


Zutaten für das Topping:

200g geriebenen Käse (z.B. Emmentaler und Gouda – man kann auch mischen)

200g rohen Schinken

1 St. Ei

Salz/Pfeffer


Zubereitung:

Man beginnt damit einen Hefeteig herzustellen in dem man das Mehl in einer Schüssel gibt, in der Mitte eine Mulde formt und den Zucker und die Trockenhefe hinein gibt. Anschließend gibt man das Olivenöl und das Salz außen rum ehe man das lauwarme Wasser dazu gibt und zu einem geschmeidigen Teig knetet.

Jetzt legt man ihn in eine Schüssel, deckt ihn ab und lässt ihm für etwa 40-50 Minuten an einem warmen Ort (ca. 30-32°C) gehen. Dabei sollte er seine Größe verdoppeln.


Wenn der Teig fast fertig gegangen ist bereitet man das Topping vor. Dazu schneidet man den Schinken in Würfel und mischt ihn mit dem geriebenen Käse, dem Ei zusammen ehe man es mit etwas Salz und Pfeffer abschmeckt.


Jetzt braucht man ein Muffinblech, welches man mit Butter ausfettet.

Als nächstes nehmt ihr den Hefeteig und fühlt die einzelnen Förmchen etwa zur Hälfte damit (eher ein bisschen weniger). Nun gibt man die Käse-Schinken-Mischung darauf und lässt das Ganze noch einmal etwa 20 Minuten an einem warmen Ort gehen.

Anschließend schiebt man die Muffins bei 180°C Ober-/Unterhitze in den vorgeheizten Backofen und lässt sie etwa 20-30 Minuten backen.

Servieren kann man das Ganze entweder warm oder kalt.


Tipp:

Um sich Arbeit zu sparen kann man den rohen Schinken gewürfelt kaufen.

Je nach Muffinblech sollte man es auch noch bemehlen oder mit Semmelbrösel ausstreuen.


Hier geht es zum Video: Schinken-Käsemuffins

Montag, 27. Januar 2020

Steckrüben-Rosenkohleintopf

Zutaten:

750ml Rinderbrühe

500g Steckrübe

250g Rosenkohl

150-200g Karotten

50g Speck

2 St. (Schinken-)Mettwürste

1 kleine Zwiebel

Etwas Petersilie

Majoran

Salz/Pfeffer


Zubereitung:

Als erstes schält man die Zwiebel und schneidet sie in feine Würfel. Die Karotten werden ebenfalls geschält und in etwas größere Würfel geschnitten eben so die Steckrübe, wobei diese Würfel noch einmal etwas größer sein dürfen (ca. 1x1 cm oder minimal größer). Als nächstes putzt man den Rosenkohl und halbiert ihn. Die (Schinken-)Mettwurst schneidet man in etwa 1 cm dicke Scheiben. Den Speck kann man entweder würfeln oder in gröbere Stücke schneiden. Nun hackt man noch die Petersilie noch fein.

 

Als nächstes gibt man etwas Butterschmalz (oder neutrales Öl) in einen Topf und lässt es heiß werden. Anschließend lässt man den Speck bei niedriger Hitze etwas aus. Wenn man möchte kann man die Mettwurst kurz mit anbraten. Diese nimmt jedoch noch einmal raus ehe man die Zwiebeln leicht anbrät. Jetzt gibt man die Steckrübe, die Karotten, den Rosenkohl und die Petersilie mit in den Topf und schwitzt das Ganze kräftig an. Dann würzt man es mit Salz, Pfeffer, dem Majoran und wenn man möchte mit weiteren Gewürzen.

 

Nun löscht das Ganze mit der Brühe ab und gießt es auf. Jetzt muss alles etwa 10-15 Minuten kochen. Jetzt gibt man die Mettwurstscheiben wieder in den Topf und lässt den Eintopf solange kochen bis alles Gemüse durch ist. Zum Schluss schmeckt man es jetzt noch mit Salz, Pfeffer, Majoran und anderen Gewürzen ab.

Anschließend kann man das Gericht servieren.



Tipp:

Wenn man den Rosenkohl ganz lassen möchte kann man einfach ein Kreuz in den Strunk schneiden damit er durch wird.

Man kann die Steckrübe, die Karotten und den Rosenkohl auch leicht anbraten.

Nach den 10-15 Minuten kochen kann man einen Großteil des Gemüses raus nehmen (ca. ¾) und den Rest pürieren wenn man einen etwas dickere Suppe haben möchte.


Hier geht es zum Video: Steckrüben-Rosenkohleintopf