Freitag, 25. März 2016

Osterlamm

(Formfassungsvermögen: ca. 1 Liter)

Zutaten für den Teig:
100 g Mehl
80 g Zucker
1 TL Vanillezucker
2 St. Eier  
2 EL Wasser
Ahornsirup


Zubereitung:
Als erstes die Form einfetten und evtl. zusammenbauen.
Dann werden die Eier schaumig aufgeschlagen. Nun kommen Zucker, Vanillezucker, Ahornsirup und das Wasser dazu und die Masse wird weiter aufgeschlagen bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Erst jetzt kommt das Mehl in den Teig und wird vorsichtig untergerührt.

Der Teig wird nun in die vorbereitete Form gefüllt.

Der Ofen wird auf 175°C Umluft vorgeheizt und das Osterlamm etwa 40-45 Minuten darin gebacken.

Wenn es fertig gebacken ist nimmt man es aus der Form und lässt es auskühlen. Jetzt kann man es mit Puderzucker bestreuen und gegebenenfalls mit Accessoires (Glöckchen, Fahne, etc.) ausstatten.




Tipp zur Fertigstellung:
Natürlich kann man das Osterlamm auch mit Schokolade glasieren.
Soll das Lamm mit in die Kirche empfiehlt es sich das Osterlamm sobald es kalt und verziert ist in Folie einzuwickeln, damit es nicht austrocknet

Hier geht es zum Video: Osterlamm

Freitag, 18. März 2016

Forellenterrine

Zutaten für die Sülze:
400 ml Fischfond
600 g Gemüse (Lauch, Karotten, Sellerie, Petersilie)
200 ml Wasser
7 Blatt Gelatine
etwas Essig
Salz, Pfeffer  


Für die Füllung:
6 St. Forellenfilets (geräuchert)
etwa 10-12 St. grüne Lauchblätter (ca. 12 cm)
100 g Karotten
100 g Sellerie
100 g Lauch
etwas Petersilie oder Kerbel



Zubereitung:
Sülze:
Petersilie grob hacken, Karotten, Lauch und Sellerie putzen/waschen und in 2-3 cm große Stücke schneiden.
Jetzt wird das Gemüse gemeinsam mit dem Fischfond und dem Wasser in einen Topf (das Gemüse sollte bedeckt sein) gegeben.
Nun lässt man das ganze bei niedriger Hitze etwa 45 Minuten vor sich hin köcheln.

Wenn er fertig ist schüttet man den Fond durch ein Sieb und reduziert ihn auf etwa 500 ml.
Der Fond wird jetzt mit Essig, Salz und Pfeffer abgeschmeckt (kräftig abschmecken) und kurz aufkochen.

Füllung:
Als erstes werden aus den Forellenfilets evtl. vorhandene Gräten entfernt und die Filets in etwa 4-5 cm breit Stücke auf einen Teller gelegt und abgedeckt in den Kühlschrank gestellt.

Jetzt wird das Gemüse (Lauch, Karotten, Sellerie) geputzt, gewaschen und in kleine Würfel geschnitten. Die Petersilie/Kerbel wird fein gehackt. Derweil kann man das Gemüse kurz blanchieren und in kaltem Wasser abschrecken. Ebenso wird mit den Lauchblättern verfahren (blanchieren → Eiswasser).

Fertigstellung:
Den Fond etwas abkühlen lassen und die Gelatine darin verflüssigen, die Petersilie/Kerbel gibt man ebenso mit hinein. Eine Form mit Frischhaltefolie auskleiden (auf jeder Seite einige Zentimeter über die Form hinaus hängen lassen). Jetzt die Lauchblätter auslegen, so dass die gesamte Form ausgekleidet ist und die Blätter etwas über hängen lassen.

Nun werden zu den Gemüsewürfeln 4-5 EL von dem Fond gegeben und verrührt.

Jetzt wird die Terrine Schicht für Schicht gefüllt. Beginnend mit einer Schicht Gemüsewürfel, dann etwas von der Sülzeflüssigkeit, den Forellenstücken, wieder Sülzeflüssigkeit. Dann beginnt man die Reihenfolge noch einmal von vorne. Als letzte Schicht kommen noch einmal die Gemüsewürfel und die Sülzeflüssigkeit. Durch leichtes Klopfen werden kleine Lufteinschlüsse aus der Terrine geklopft.

Nun schließt man die Form mit den Lauchblättern und mit der Frischhaltefolie und stellt die Terrine kalt bis sie fest ist. (ca. 2-4 Stunden oder über Nacht)


Tipp zum Blanchieren:
Das Gemüse braucht etwa folgende Zeiten zum Blanchieren
  • Karottenwürfel: 1-2 Minuten
  • Selleriewürfel: 1-2 Minuten
  • Lauchwürfel: max. 1 Minute
  • Lauchblätter: 2-3 Minuten

Hier geht's zum Video: Forellenterrine

Freitag, 11. März 2016

Brandteig

Zutaten:
150 g Mehl
50 g Butter
250 ml Wasser
4 St. Eier (große)
1 Prise Salz   


Zubereitung:
Als erstes werden Wasser, Butter und das Salz erhitzt. Wenn das ganze kocht gibt man das gesamte Mehl auf einmal dazu und verrührt es mit dem Butter-Wasser.

Wenn die Masse dann einheitlich ist, wird der Teig abgebrannt (die Platte nicht zu hoch einschalten)
→ es bildet sich eine weiße Schicht am Boden des Topfes und der Teig löst sich vom Topf

Nun wird der Teig in eine Schüssel gegeben und man lässt ihn etwas auskühlen. Noch im warmen (aber nicht mehr ganz heißen) Zustand werden die Eier einzeln dazu gegeben und verrührt bis sie jeweils eine glatte Masse ergeben.

Sobald das letzte Ei in die Masse gerührt wurde kann man diese je nach Wunsch aufspritzen, in andere Massen arbeiten oder anders weiter verarbeiten.


 
Tipp zur weiteren Verarbeitung:
Aus Brandteig kann man z.B.
  • Windbeutel
  • Profitklößchen
  • Lorettekartoffeln
  • und vieles mehr machen

Hier geht es zum Video: Brandteig

Samstag, 5. März 2016

Fleischtaschen

(ca. 40 Stück)
 
Zutaten für die Füllung:
250 g Hackfleisch
10 g Frische Kräuter (z.B. Schnittlauch, Basilikum, Krause-, Blattpetersilie)
1 St. Ei
etwas verquirltes Ei
Salz, Pfeffer


Für den Nudelteig (etwa 300g):
200 g Mehl
2 St. Eier
Olivenöl
Salz
evtl. Wasser


Zubereitung:
Die Kräuter waschen und trocknen lassen, dann fein hacken. Das Hackfleisch mit den Kräutern, Salz, Pfeffer und dem ganzen Ei vermischen/verkneten, dabei sollte eine gleichmäßige Bindung entstehen. Dann wird die Hackfleischmasse kaltgestellt.

Die Herstellung des Nudelteigs sowie einige Tipps sind hier zu finden.
Herstellung: Rezeptelink
Tipps: Videolink

Der Teig wird nun auf eine etwa 15 cm breite Bahn (für kleine Maultaschen) ausgerollt. Der Teig sollte nicht zu dünn sein.

Jetzt wird die Hackfleischmasse auf die Nudelteigbahn gestrichen. Dabei sollte man bis zum äußeren Rand gehen, AUßER an der oberen Kante des Teiges, da diese zum Verschließen der Fleischtaschen benötigt wird. Ist die Bahn komplett bestrichen wird die obere Kante mit dem verquirlten Ei eingestrichen und dann von unten nach oben locker gerollt.
Am Ende wird die mit Ei bestrichene Kante etwas angedrückt.
Nun wird die Rolle in etwas 1-2 cm breite Streifen geschnitten (schräg).

Jetzt werden die Fleischtaschen in gut gesalzenem Wasser (oder Brühe) etwa 15 Minuten (für sofortigen Gebrauch) gegart oder 5 Minuten (wenn die Taschen eingefroren oder für 1-2 Tage im Kühlschrank gelagert werden sollen) und wenn man sie benötigt nochmals etwa 10 Minuten.


Tipp für ein Gericht:
Die Fleischtaschen fertig kochen und kurz in einer Pfanne in etwas Öl anbraten. Tomaten dazugeben und mit Salz und Pfeffer etwas würzen. Die Tomaten auch etwas anbraten.

Hier geht's zum Video: Fleischtaschen

Freitag, 26. Februar 2016

Tomatenbutter & Pistazienfrischkäse

(ca. 8-10 Personen, auf einem Büffet)

Zutaten für die Tomatenbutter:
150 g weiche Butter
75 g getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten (abgetropft)
etwa 10 St. Frische Basilikumblätter
Salz, Pfeffer


Für den Pistazienfrischkäse:
60 g Pistazien (geröstet & gesalzen; mit Schale ca. 150 g)
½ kleine Zwiebel (ca. 30-40 g)
200 g Frischkäse
Salz


Zubereitung:
Tomatenbutter:
Den Basilikum und die getrockneten Tomaten ganz fein hacken.
Jetzt wird der weiche Butter, die getrockneten Tomaten, der Basilikum, Salz und Pfeffer in eine Schüssel gegeben und zu einer gleichmäßigen Masse vermischt (mit z.B. einer Gabel). Nun schmeckt man die Tomatenbutter nur noch fertig mit den Gewürzen ab.

Pistazienfrischkäse:
Gegebenenfalls die Pistazien schälen. Dann hackt man die Pistazien und schneidet die Zwiebel in ganz feine Würfel (oder hackt sie). Jetzt werden die Pistazien, die Zwiebel, der Frischkäse miteinander vermischt und mit dem Salz abgeschmeckt.


Tipp zur Herstellung:
Wesentlich schneller und einfacher geht es wenn man die Zutaten in einen Mixer oder ähnliches gibt und diesen alles zerkleinern und vermischen lässt.

Hier geht es zum Video: Tomatenbutter & Pistazienfrischkäse

Freitag, 19. Februar 2016

Schnelle Brötchen

(20-30 Stück)

Zutaten:
530 g Mehl
350 g lauwarmes Wasser
7 g Hefe (oder 35 – 40 g Frische Hefe)
Salz (oder auch andere Gewürze

wahlweise:
Speck, Käse, Röstzwiebeln, getrocknete Tomaten, etc.

Zubereitung:
Alle Zutaten die wahlweise in die Brötchen kommen zerkleinern (entweder in Streifen oder Würfel schneiden, reiben o.ä.)

Dann wird aus dem Mehl, der Hefe und dem lauwarmen Wasser sowie dem Salz (nach Geschmack auch andere Gewürze) ein relativ fester Teig hergestellt.
Nun werden die wahlweise Zutaten zu dem Teig hinzugefügt und eingearbeitet.

Mit zwei Esslöffeln sticht man nun Nocken, Kugel o.ä. von dem Teig ab und legt sie auf ein Blech mit Backpapier oder Backfolie. Die Teigkleckse sollten etwa die gleiche Größe haben.

Nun werden die kleinen Semmeln bei 180°C Umluft etwa 15-25 Minuten gebacken.

Hier kann man mit einem nicht vorgeheizten Ofen arbeiten.


Tipps:
Die wahlweise Zutaten sind sehr variabel und mit etwas Zucker und süßen oder getrockneten Früchten kann man das Ganze in eine süße Variation abwandeln.

Hier geht es zum Video: Schnelle Brötchen

Freitag, 12. Februar 2016

Rosencreme

(4 Personen)

Zutaten:
250 g Quark
150 g Sahne
50 g Zucker
1 EL Rosenwasser     
etwas Zitronensaft
Erdbeer-/Himbeer-/Rosensirup

Zubereitung:
Als erstes wird die Sahne mit der Hälfte des Zuckers aufgeschlagen und kaltgestellt.

Nun wird der Quark mit dem restlichen Zucker, dem Zitronensaft und dem Rosenwasser verrührt bis sich der Zucker aufgelöst hat.
Jetzt nimmt man die Sahne und hebt sie unter die Quarkmasse.

Als letztes kann man die Creme nun in entsprechende Gläser (oder Schüsseln) füllen und bis zum Gebrauch kalt stellen.

Kurz bevor man die Rosencreme serviert gibt man je nach Geschmack etwas von dem entsprechenden Sirup auf die Creme.




Tipps zur Geschmacksrichtung:
Anstatt des Erdbeer-/Himbeer-/Rosensirup kann man natürlich auch andere milde Fruchtsirups verwenden.
Weniger zu empfehlen sind kräftige Sirups wie z.B. Pfefferminzsirup.
 

Hier geht es zum Video: Rosencreme