Freitag, 7. Januar 2022

Maultaschensalat

Zutaten:

6 St. Maultaschen (Fleischtaschen, je 60g)

50g Rucola

50g Walnüsse

3-4 EL Essig

2 EL Crème Fraîche

Salz/Pfeffer


Zubereitung:

Man beginnt als erstes damit den Rucola zu putzen und waschen. Anschließend hackt man die Walnüsse grob zusammen und schneidet die Maultaschen in Stücke (je nach Wunsch – Ich hab sie gedrittelt).


Als nächstes stellt man das Dressing her in dem man die Crème Fraîche mit dem Honig und dem Essig mischt und mit Salz und Pfeffer abschmeckt. Es sollte relativ flüssig sein.


Für den nächste Schritt erhitzt man etwas Öl in einer Pfanne und brät die Maultaschen an. Um sie durch zu erhitzen legt man einen Deckel auf die Pfanne (oder brät sie bei niedriger Hitze)


Wenn die Maultaschen fertig sind kann man sie etwas abkühlen lassen ehe man sie ins Dressing gibt. Anschließend richtet man den Rucola auf einem Teller an, gibt die Maultaschen darauf und die Walnüsse darüber.

Jetzt kann man noch etwas Dressing drüber geben und dann das Gericht servieren.


Tipp:

Man kann den Honig warm und somit flüssig machen damit man ihn leichter ins Dressing rühren kann, aber er sollte nicht zu warm sein.

Um das Dressing flüssig genug mit weniger Essig zu machen kann man einfach ein wenige Wasser stattdessen verwenden.

Wenn man möchte kann man auch einfach alle Zutaten (Dressing, angebratene Maultaschen, Rucola, Walnüsse) in eine Schüssel geben und mischen.

Je länger man die Maultaschen im Dressing ziehen lässt desto mehr schmecken sie nach dem Dressing – ABER sie werden auch um so kälter.

 

Hier geht es zum Video: Maultaschensalat

Sonntag, 2. Januar 2022

Linseneintopf

Zutaten:

1l Gemüsebrühe

300g Kartoffeln

200g Linsen

150g Karotten

60-100g Sellerie

½ Zwiebel

etwas Essig

Salz/Pfeffer


evtl. Wiener o. Bockwürste


Zubereitung:

Man beginnt als erstes damit, dass man die Zwiebel schält und in ganz feine Würfel schneidet. Als nächstes schält man den Sellerie und schneidet ihn in etwa 0,3-0,5 cm große Würfel. Mit den Karotten und Kartoffeln verfährt man ebenso schneidet sie jedoch etwas größer als den Sellerie.

Als letztes schneidet man noch die Wiener (oder Bockwürste) in Scheiben (oder auch halbe Scheiben).

Im nächsten Schritt nimmt man einen Topf und gibt ½ l Gemüsebrühe mit dem Essig (ACHTUNG!! OHNE Salz!!) und den Linsen hinein. Das Ganze lässt man jetzt etwa 30 bis 45 Minuten kochen.

Während man die Linsen kocht nimmt man einen zweiten Topf, gibt etwas Öl hinein und brät die Wiener (o. Bockwürste) kurz an. Als nächstes schwitzt man dann die Zwiebel mit an und gibt sowohl die Karotten als auch den Sellerie mit dazu.

Nachdem man auch das kurz mit angeschwitzt hat gibt man die Kartoffel mit dazu, lässt sie mit angehen und würzt sie mit etwas Salz ehe man das Ganze ablöscht und für etwa 30 Minuten kochen lässt.

Zum Schluss gibt man die Linsen mit der Brühe in den Topf mit den Kartoffeln, verrührt es und schmeckt es mit Salz, Pfeffer und Essig ab.

Und dann kann man es servieren.



Tipp:

Je nach Linsensorte kann es sein, dass man sie am Tag vorher in Wasser (OHNE Salz) einlegen muss.

Wenn man möchte kann man die Kartoffeln auch noch etwas größer als die Karotten schneiden.

Das ganze Rezept lässt sich auch super einfach ohne die Wiener o. Bockwürste genießen.


Hier geht es zum Video: Linseneintopf

Dienstag, 28. Dezember 2021

Pestobrot

Zutaten für den Teig:

600g Mehl

50ml Öl

300 ml lauwarmes Wasser

14g Trockenhefe

ca. 2 TL Salz

½ TL Zucker


Zutaten für die Füllung/das Pesto:

z.B. Rucola, getrocknete Tomaten, etc.

Olivenöl

Parmesan

Pinienkerne

Salz/Pfeffer

evtl. Zitronensaft, Knoblauch, etc.


Zubereitung:

Man beginnt als erstes damit, dass man einen Hefeteig herstellt. Dazu gibt man das Mehl in eine Schüssel, formt in der Mitte eine Mulde und gibt in diese den Zucker und die Hefe. Außen herum gibt man das Salz und das Öl. Zum Schluss gibt man das lauwarme Wasser in die Mitte und verknetet das Ganze zu einem geschmeidigen Teig.

Diesen lässt man für ca. 30-40 Minuten an einem warmen Ort gehen.

 

 

Derweil stellt man die Pestos her.

Dazu röstet man die Pinienkerne bei niedriger Hitze an.

Dann gibt man den Rucola/die getrockneten Tomaten zusammen mit dem Parmesan, Salz, Pfeffer, Pinienkernen und dem Olivenöl in eine Schüssel (oder einen Mixer). Anschließend wird das Ganze püriert (gemixt) und zur Seite gestellt.

Im nächsten Schritt teilt man den Teig in drei gleich große Stücke auf und rollt sie jeweils rund (ca. Springformgröße) aus.

Dann legt man den ersten Teig auf ein Blech und bestreicht ihn mit einem der Pestos legt den zweiten Teig darauf und wiederholt das ganze mit dem anderen Pesto und dem letzten Teig.

 

Jetzt teilt man das Ganze in 16 Stücke ein, schneidet diese aber NICHT bis zur Mitte durch. Dann nimmt man immer zwei der Stücke und dreht sich voneinander weg (ca. 2mal). Die Ende werden zusammen gedrückt und anschließend das Ganze bei den restlichen Stücken wiederholt.

 

Nun wird das Ganze bei 180°C Umluft ca. 20 bis 30 Minuten gebacken.

Wenn man das Brot dann wieder aus dem Ofen nimmt lässt man es für ein paar Minuten abkühlen damit man sich nicht mehr verbrennt ehe man es servieren kann.


Tipp:

Grundsätzlich sind Pestos recht ähnlich herzustellen und man kann leicht variieren – wichtig ist, dass die Pesto relativ fest sind.

Das Brot kann variabel mit den verschiedensten Pestos gefüllt werden.

Möchte man die Pestos nicht selbst machen kann man sie auch kaufen.


Hier geht es zum Video: Pestobrot

Samstag, 30. Oktober 2021

Kürbisgulasch

Zutaten:

600g Hokkaidokürbis (mit Kernen – ca. 500g ohne)

250g Schweinefleisch (o. Anderes Fleisch/ohne Fleisch)

500-600 ml Gemüsebrühe

250g Kartoffeln

50-100g Sauer Rahm

ca. 10-20 ml Essig (z.B. Banntweinessig)

etwas Knoblauch

Zucker

Paprika edelsüß

Paprika scharf

evtl. etwas Zimt

Muskat

Cayennepfeffer

Salz/Pfeffer


Zubereitung:

Man beginnt damit das man den Kürbis aushöhlt und in gleichmäßige Würfel schneidet. Die Kartoffeln schält man und schneidet sie ebenfalls in gleichgroße Würfel.

Nun gibt man etwas Öl in einen Topf und erhitzt es. Darin wird dann das Fleisch kräftig angebraten ehe man den Kürbis dazugibt. Diesen brät man ebenfalls mit an. Anschließend werden die Kartoffeln dazu gegeben und kurz angeschwitzt.

Als nächstes gibt man den Zucker dazu und lässt ihn kurz karamellisieren. Den Paprika edelsüß, den Paprika scharf, etwas Cayennepfeffer, den Knoblauch und den Zimt gibt man dazu und lässt es kurz angehen. Nun wird alles mit dem Essig abgelöscht und mit der Gemüsebrühe aufgegossen. Jetzt muss alles (je nach Größe der geschnittenen Zutaten) etwa 30 bis 45 Minuten kochen bis es weich bzw. durch ist.

Wenn alles durch ist würzt man es mit Salz, Pfeffer und Muskat und lässt es noch einmal aufkochen.

Jetzt nur noch fertig abschmecken und servieren.


Tipp:

Das Fleisch kann man bereits beim Anbraten mit etwas Salz würzen, damit es am Ende mehr Geschmack hat.

Für etwas Bindung kann man einen kleinen Teil der Kartoffeln klein hacken damit sie verkochen oder am Ende mit etwas Kartoffelpüreepulver arbeiten.

Wenn man will kann man auch noch Kürbiskerne mit in das Gericht geben.


Hier gehte es zum Video: Kürbisgulasch

Donnerstag, 28. Oktober 2021

Gaisburger Marsch

Zutaten:

500g (Rinder-)Suppenfleisch (mit Knochen)

300g Suppengemüse (mit Zwiebeln)

200g Kartoffel

1 St. Lorbeerblatt

2 St. Wacholderbeeren

4 St. Pfefferkörner

125g Mehl

90ml Wasser

100g geriebener Käse (z.B. Gouda)

1 St. Ei

Röstzwiebeln

Muskat

Salz/Pfeffer


Zubereitung:

Als erstes kocht man eine Brühe.

Dazu wäscht man den Lauch, die Karotten, den Sellerie und die Petersilie/Petersilienwurzel und schneidet alles grob zusammen (Wurzeln und Stiel sollten dabei entfernt werden). Bei den Zwiebeln wird die Wurzel entfernt und man halbiert sie.

Als nächstes schwärzt man die Zwiebel mit der Schnittfläche in einem Topf mit etwas Öl an (dunkel, aber nicht verbrannt). Anschließend gibt man das Gemüse dazu und schwitzt es kurz mit an.

Das Fleisch wird auf das Gemüse gelegt und mit Wasser bedeckt. Die Wacholderbeeren, Pfefferkörner und das Lorbeerblatt werden mit in die Flüssigkeit gegeben. Ebenso kann man das ganze etwas salzen.

Nun wird das Ganze solange gekocht bis das Fleisch weich ist.

Dann lässt man das ganze noch etwa 30 Minuten ziehen ehe man das Fleisch raus nimmt und die Suppe passiert.


Das gekochte Fleisch wird als erstes vom Knochen gelöst. Anschließend wird das gröbste Fett entfernt und ebenso die etwas dickeren Häutchen. Als nächstes wird das Fleisch dann in grobe Würfel geschnitten und für den Moment zur Seite gelegt.


Die Kartoffeln werden geschält und in Würfel geschnitten um sie anschließend in der passierten Brühe je nach Größe etwa 10-20 Minuten zu kochen (sie sollten weich sein).

 

Währenddessen stellt man einen Spätzleteig aus dem Mehl, dem Wasser, dem Ei, etwas Salz und Muskat her. Diesen lässt man für ein paar Minuten ziehen.

Als nächstes stellt man einen Topf mit gut gesalzenem Wasser auf und lässt das aufkochen um darin die Spätzle zu kochen.

Je nach Präferenz kann man nun die Spätzle ins Wasser geben (Spätzlehobel, -reibe, -sieb, etc.) umrühren und aufkochen lassen.

 

Nach dem die Spätzle fertig sind kann man sie entweder aus dem Wasser holen und kurz zur Seite stellen oder wenn die Kartoffeln bereits fertig gekocht sind direkt mit in die Brühe geben.

Anschließend wird das Fleisch und der Käse ebenso dazugeben.

 

Beim Servieren werden die Röstzwiebeln drauf gegeben.


Tipp:

Wenn das Fleisch gut genug gekocht ist löst es sich im Normalfall von selbst vom Knochen.

Sollte man größere Portionen kochen oder das Ganze ein weiteres mal erhitzen müssen ist es besser den Käse auf dem Teller dazuzugeben damit er nicht im Topf anbrennt.

Die Röstzwiebeln könnte man auch direkt in die Suppe geben, allerdings verlieren sie dann jegliche Knusprigkeit.

 

Zur Video: Gaisburger Marsch

Montag, 18. Oktober 2021

Scharfe Kürbiscremesuppe

 

Zutaten:

600g (Hokkaido-)Kürbis (ca. 500g ohne Kerne)

150g Kartoffeln

(300-)500ml Wasser (Gemüsebrühe)

100-150ml Sahne

10g (eis-)kalte Butter

Brühenpulver (nicht wenn man Gemüsebrühe verwendet)

Zitronensaft

Zucker

Salz/Pfeffer

Cayennepfeffer/Chili

Muskat


Zubereitung:

Als erstes beginnt man damit die Kerne aus dem Kürbis zu entfernen und diesen dann in grobe Würfel zu schneiden. Die Kartoffeln werden geschält und in eben solche Würfel.

Im nächsten Schritt gibt man etwas Öl in einen Topf und schwitzt den Kürbis und die Kartoffeln darin an. Dann gibt man den Zucker mit dazu lässt ihn leicht ankaramelisieren.

Nun kommt das Brühenpulver, der Cayennepfeffer, das Chilipulver und etwas Salz mit dazu ehe man das ganze mit dem Wasser ablöscht und für etwa 15-20 Minuten kochen lässt (Zeit variiert je nach Schnittgröße).


Wenn alles weichgekocht ist püriert man das Ganze mit einem Pürierstab. Gibt die Sahne dazu und schmeckt es mit dem Zitronensaft, Cayennepfeffer, Chili, Muskat, Salz und Pfeffer ab.


Noch einmal aufkochen lassen, die eiskalte Butter dazu geben und die Suppe ist fertig zum Servieren.


Tipp:

Wenn die Suppe zu dick ist kann man immer noch etwas Wasser oder Gemüsebrühe dazugeben.

Sollte die Suppe hingegen zu wenig gebunden sein kann man mit z.B. Kartoffelbreipulver oder extra gekochten Kartoffel mehr Bindung erhalten

 

Hier geht es zum Video: Scharfe Kürbiscremesuppe

Freitag, 2. April 2021

Mohn-/Nusskränzchen

Zutaten für den Teig:

270g Mehl

125ml lauwarme Milch

55g Butter

40g Zucker

ca. 3g Trockenhefe

1 St. Ei

1 Prise Salz


Zutaten für die Füllung:

65g Milch

50g gemahlene Haselnüsse

50g Mohn

50g Butter

40g Zucker

1 TL Vanillezucker

etwas Zitronensaft

ca. 1 Msp. Zimt


1 Ei zum Bestreichen


Zubereitung:

Als erstes gibt man das Mehl in eine Schüssel, formt eine Mulde in der Mitte und gibt die Hefe und den Zucker hinein. Nebenbei macht man den Butter und die Milch warm und gibt sie mit dem Ei und dem Salz außen herum. Anschließend knetet man das ganze zu einem geschmeidigen Teig. Nun wird der Teig abgedeckt und man lässt ihn für eine Stunde an einem warmen Ort (ca. 30-32°C) gehen.

Als nächstes stellt man die Füllungen her damit diese wieder abkühlen kann. Dazu teilt man die Milch, den Butter, den Zucker und den Vanillezucker in zwei Töpfe (oder Mikrowellen geeignete Schüssel). Zu jeder Hälfte gibt man ein bisschen Zitronensaft und kocht das ganze auf. Anschließend gibt man in eine Hälfte den Mohn und in die andere Hälfte die Haselnüsse und den Zimt. Wenn alles gut verrührt ist lässt man es abkühlen.

Sobald der Teig fertig gegangen ist teilt man ihn in sechs gleich große Stück auf und rollt diese mit einem Nudelholz zu eine schmalen, langen Bahn auf welche man die gewünschte Füllung gibt. Nun rollt man das Ganze zusammen, so dass man eine lange Rolle hat. Jetzt knickt man die Rolle in der Mitte und verdreht die beiden Seiten ineinander ehe man das Ende in die Schlaufe die beim Knick entsteht steckt um einen Kranz zu bilden.

Das ganze wiederholt man mit den restlichen Teig Stücken (am Ende sollte man drei Mohn gefüllte und drei Haselnuss gefüllte Kränze haben) und legt sie anschließend auf ein Blech. Dort deckt man sie mit einem Tuch ab und lässt sie abermals für 15-20 Minuten an einem warmen Ort gehen.

Sobald sie fertig gegangen sind verquirlt man das Ei und bestreicht die Kränze mit eben diesem. Anschließen schiebt man sie auf einen 180°C Ober-/Unterhitze vorgeheizten Backofen und lässt sie für etwa 15-20 Minuten backen. (Achtung! Je nach dem wie sehr der Teig gegangen ist kann es auch etwas länger oder sogar kürzer dauern)

Wenn sie fertig gebacken sind bestreut man sie mit Puderzucker oder glasiert sie mit Zuckerguss ehe man sie serviert.


Tipp:

Bevorzugt man nur die Nuss- oder Mohnfüllung verdoppelt man die gewollte Füllung und lässt die andere Weg (die restlichen Zutaten – außer den Zimt, den gibt man nur zu den Nüssen)

Möchte man die Kränze als Osternester verwenden ölt man je ein Ei mit einem neutralen Öl über die Hälfte ein und platziert diese in der Mitte des jeweiligen Kranzes bevor man diese gehen lässt. Nach dem Backen nimmt man die Eier aus den Kränzen und ersetzt sie mit bunten Ostereiern.


Hier geht es zum Video: Mohn-/Nusskränzchen