Dienstag, 28. Dezember 2021

Pestobrot

Zutaten für den Teig:

600g Mehl

50ml Öl

300 ml lauwarmes Wasser

14g Trockenhefe

ca. 2 TL Salz

½ TL Zucker


Zutaten für die Füllung/das Pesto:

z.B. Rucola, getrocknete Tomaten, etc.

Olivenöl

Parmesan

Pinienkerne

Salz/Pfeffer

evtl. Zitronensaft, Knoblauch, etc.


Zubereitung:

Man beginnt als erstes damit, dass man einen Hefeteig herstellt. Dazu gibt man das Mehl in eine Schüssel, formt in der Mitte eine Mulde und gibt in diese den Zucker und die Hefe. Außen herum gibt man das Salz und das Öl. Zum Schluss gibt man das lauwarme Wasser in die Mitte und verknetet das Ganze zu einem geschmeidigen Teig.

Diesen lässt man für ca. 30-40 Minuten an einem warmen Ort gehen.

 

 

Derweil stellt man die Pestos her.

Dazu röstet man die Pinienkerne bei niedriger Hitze an.

Dann gibt man den Rucola/die getrockneten Tomaten zusammen mit dem Parmesan, Salz, Pfeffer, Pinienkernen und dem Olivenöl in eine Schüssel (oder einen Mixer). Anschließend wird das Ganze püriert (gemixt) und zur Seite gestellt.

Im nächsten Schritt teilt man den Teig in drei gleich große Stücke auf und rollt sie jeweils rund (ca. Springformgröße) aus.

Dann legt man den ersten Teig auf ein Blech und bestreicht ihn mit einem der Pestos legt den zweiten Teig darauf und wiederholt das ganze mit dem anderen Pesto und dem letzten Teig.

 

Jetzt teilt man das Ganze in 16 Stücke ein, schneidet diese aber NICHT bis zur Mitte durch. Dann nimmt man immer zwei der Stücke und dreht sich voneinander weg (ca. 2mal). Die Ende werden zusammen gedrückt und anschließend das Ganze bei den restlichen Stücken wiederholt.

 

Nun wird das Ganze bei 180°C Umluft ca. 20 bis 30 Minuten gebacken.

Wenn man das Brot dann wieder aus dem Ofen nimmt lässt man es für ein paar Minuten abkühlen damit man sich nicht mehr verbrennt ehe man es servieren kann.


Tipp:

Grundsätzlich sind Pestos recht ähnlich herzustellen und man kann leicht variieren – wichtig ist, dass die Pesto relativ fest sind.

Das Brot kann variabel mit den verschiedensten Pestos gefüllt werden.

Möchte man die Pestos nicht selbst machen kann man sie auch kaufen.


Hier geht es zum Video: Pestobrot

Samstag, 30. Oktober 2021

Kürbisgulasch

Zutaten:

600g Hokkaidokürbis (mit Kernen – ca. 500g ohne)

250g Schweinefleisch (o. Anderes Fleisch/ohne Fleisch)

500-600 ml Gemüsebrühe

250g Kartoffeln

50-100g Sauer Rahm

ca. 10-20 ml Essig (z.B. Banntweinessig)

etwas Knoblauch

Zucker

Paprika edelsüß

Paprika scharf

evtl. etwas Zimt

Muskat

Cayennepfeffer

Salz/Pfeffer


Zubereitung:

Man beginnt damit das man den Kürbis aushöhlt und in gleichmäßige Würfel schneidet. Die Kartoffeln schält man und schneidet sie ebenfalls in gleichgroße Würfel.

Nun gibt man etwas Öl in einen Topf und erhitzt es. Darin wird dann das Fleisch kräftig angebraten ehe man den Kürbis dazugibt. Diesen brät man ebenfalls mit an. Anschließend werden die Kartoffeln dazu gegeben und kurz angeschwitzt.

Als nächstes gibt man den Zucker dazu und lässt ihn kurz karamellisieren. Den Paprika edelsüß, den Paprika scharf, etwas Cayennepfeffer, den Knoblauch und den Zimt gibt man dazu und lässt es kurz angehen. Nun wird alles mit dem Essig abgelöscht und mit der Gemüsebrühe aufgegossen. Jetzt muss alles (je nach Größe der geschnittenen Zutaten) etwa 30 bis 45 Minuten kochen bis es weich bzw. durch ist.

Wenn alles durch ist würzt man es mit Salz, Pfeffer und Muskat und lässt es noch einmal aufkochen.

Jetzt nur noch fertig abschmecken und servieren.


Tipp:

Das Fleisch kann man bereits beim Anbraten mit etwas Salz würzen, damit es am Ende mehr Geschmack hat.

Für etwas Bindung kann man einen kleinen Teil der Kartoffeln klein hacken damit sie verkochen oder am Ende mit etwas Kartoffelpüreepulver arbeiten.

Wenn man will kann man auch noch Kürbiskerne mit in das Gericht geben.


Hier gehte es zum Video: Kürbisgulasch

Donnerstag, 28. Oktober 2021

Gaisburger Marsch

Zutaten:

500g (Rinder-)Suppenfleisch (mit Knochen)

300g Suppengemüse (mit Zwiebeln)

200g Kartoffel

1 St. Lorbeerblatt

2 St. Wacholderbeeren

4 St. Pfefferkörner

125g Mehl

90ml Wasser

100g geriebener Käse (z.B. Gouda)

1 St. Ei

Röstzwiebeln

Muskat

Salz/Pfeffer


Zubereitung:

Als erstes kocht man eine Brühe.

Dazu wäscht man den Lauch, die Karotten, den Sellerie und die Petersilie/Petersilienwurzel und schneidet alles grob zusammen (Wurzeln und Stiel sollten dabei entfernt werden). Bei den Zwiebeln wird die Wurzel entfernt und man halbiert sie.

Als nächstes schwärzt man die Zwiebel mit der Schnittfläche in einem Topf mit etwas Öl an (dunkel, aber nicht verbrannt). Anschließend gibt man das Gemüse dazu und schwitzt es kurz mit an.

Das Fleisch wird auf das Gemüse gelegt und mit Wasser bedeckt. Die Wacholderbeeren, Pfefferkörner und das Lorbeerblatt werden mit in die Flüssigkeit gegeben. Ebenso kann man das ganze etwas salzen.

Nun wird das Ganze solange gekocht bis das Fleisch weich ist.

Dann lässt man das ganze noch etwa 30 Minuten ziehen ehe man das Fleisch raus nimmt und die Suppe passiert.


Das gekochte Fleisch wird als erstes vom Knochen gelöst. Anschließend wird das gröbste Fett entfernt und ebenso die etwas dickeren Häutchen. Als nächstes wird das Fleisch dann in grobe Würfel geschnitten und für den Moment zur Seite gelegt.


Die Kartoffeln werden geschält und in Würfel geschnitten um sie anschließend in der passierten Brühe je nach Größe etwa 10-20 Minuten zu kochen (sie sollten weich sein).

 

Währenddessen stellt man einen Spätzleteig aus dem Mehl, dem Wasser, dem Ei, etwas Salz und Muskat her. Diesen lässt man für ein paar Minuten ziehen.

Als nächstes stellt man einen Topf mit gut gesalzenem Wasser auf und lässt das aufkochen um darin die Spätzle zu kochen.

Je nach Präferenz kann man nun die Spätzle ins Wasser geben (Spätzlehobel, -reibe, -sieb, etc.) umrühren und aufkochen lassen.

 

Nach dem die Spätzle fertig sind kann man sie entweder aus dem Wasser holen und kurz zur Seite stellen oder wenn die Kartoffeln bereits fertig gekocht sind direkt mit in die Brühe geben.

Anschließend wird das Fleisch und der Käse ebenso dazugeben.

 

Beim Servieren werden die Röstzwiebeln drauf gegeben.


Tipp:

Wenn das Fleisch gut genug gekocht ist löst es sich im Normalfall von selbst vom Knochen.

Sollte man größere Portionen kochen oder das Ganze ein weiteres mal erhitzen müssen ist es besser den Käse auf dem Teller dazuzugeben damit er nicht im Topf anbrennt.

Die Röstzwiebeln könnte man auch direkt in die Suppe geben, allerdings verlieren sie dann jegliche Knusprigkeit.

 

Zur Video: Gaisburger Marsch

Montag, 18. Oktober 2021

Scharfe Kürbiscremesuppe

 

Zutaten:

600g (Hokkaido-)Kürbis (ca. 500g ohne Kerne)

150g Kartoffeln

(300-)500ml Wasser (Gemüsebrühe)

100-150ml Sahne

10g (eis-)kalte Butter

Brühenpulver (nicht wenn man Gemüsebrühe verwendet)

Zitronensaft

Zucker

Salz/Pfeffer

Cayennepfeffer/Chili

Muskat


Zubereitung:

Als erstes beginnt man damit die Kerne aus dem Kürbis zu entfernen und diesen dann in grobe Würfel zu schneiden. Die Kartoffeln werden geschält und in eben solche Würfel.

Im nächsten Schritt gibt man etwas Öl in einen Topf und schwitzt den Kürbis und die Kartoffeln darin an. Dann gibt man den Zucker mit dazu lässt ihn leicht ankaramelisieren.

Nun kommt das Brühenpulver, der Cayennepfeffer, das Chilipulver und etwas Salz mit dazu ehe man das ganze mit dem Wasser ablöscht und für etwa 15-20 Minuten kochen lässt (Zeit variiert je nach Schnittgröße).


Wenn alles weichgekocht ist püriert man das Ganze mit einem Pürierstab. Gibt die Sahne dazu und schmeckt es mit dem Zitronensaft, Cayennepfeffer, Chili, Muskat, Salz und Pfeffer ab.


Noch einmal aufkochen lassen, die eiskalte Butter dazu geben und die Suppe ist fertig zum Servieren.


Tipp:

Wenn die Suppe zu dick ist kann man immer noch etwas Wasser oder Gemüsebrühe dazugeben.

Sollte die Suppe hingegen zu wenig gebunden sein kann man mit z.B. Kartoffelbreipulver oder extra gekochten Kartoffel mehr Bindung erhalten

 

Hier geht es zum Video: Scharfe Kürbiscremesuppe

Freitag, 2. April 2021

Mohn-/Nusskränzchen

Zutaten für den Teig:

270g Mehl

125ml lauwarme Milch

55g Butter

40g Zucker

ca. 3g Trockenhefe

1 St. Ei

1 Prise Salz


Zutaten für die Füllung:

65g Milch

50g gemahlene Haselnüsse

50g Mohn

50g Butter

40g Zucker

1 TL Vanillezucker

etwas Zitronensaft

ca. 1 Msp. Zimt


1 Ei zum Bestreichen


Zubereitung:

Als erstes gibt man das Mehl in eine Schüssel, formt eine Mulde in der Mitte und gibt die Hefe und den Zucker hinein. Nebenbei macht man den Butter und die Milch warm und gibt sie mit dem Ei und dem Salz außen herum. Anschließend knetet man das ganze zu einem geschmeidigen Teig. Nun wird der Teig abgedeckt und man lässt ihn für eine Stunde an einem warmen Ort (ca. 30-32°C) gehen.

Als nächstes stellt man die Füllungen her damit diese wieder abkühlen kann. Dazu teilt man die Milch, den Butter, den Zucker und den Vanillezucker in zwei Töpfe (oder Mikrowellen geeignete Schüssel). Zu jeder Hälfte gibt man ein bisschen Zitronensaft und kocht das ganze auf. Anschließend gibt man in eine Hälfte den Mohn und in die andere Hälfte die Haselnüsse und den Zimt. Wenn alles gut verrührt ist lässt man es abkühlen.

Sobald der Teig fertig gegangen ist teilt man ihn in sechs gleich große Stück auf und rollt diese mit einem Nudelholz zu eine schmalen, langen Bahn auf welche man die gewünschte Füllung gibt. Nun rollt man das Ganze zusammen, so dass man eine lange Rolle hat. Jetzt knickt man die Rolle in der Mitte und verdreht die beiden Seiten ineinander ehe man das Ende in die Schlaufe die beim Knick entsteht steckt um einen Kranz zu bilden.

Das ganze wiederholt man mit den restlichen Teig Stücken (am Ende sollte man drei Mohn gefüllte und drei Haselnuss gefüllte Kränze haben) und legt sie anschließend auf ein Blech. Dort deckt man sie mit einem Tuch ab und lässt sie abermals für 15-20 Minuten an einem warmen Ort gehen.

Sobald sie fertig gegangen sind verquirlt man das Ei und bestreicht die Kränze mit eben diesem. Anschließen schiebt man sie auf einen 180°C Ober-/Unterhitze vorgeheizten Backofen und lässt sie für etwa 15-20 Minuten backen. (Achtung! Je nach dem wie sehr der Teig gegangen ist kann es auch etwas länger oder sogar kürzer dauern)

Wenn sie fertig gebacken sind bestreut man sie mit Puderzucker oder glasiert sie mit Zuckerguss ehe man sie serviert.


Tipp:

Bevorzugt man nur die Nuss- oder Mohnfüllung verdoppelt man die gewollte Füllung und lässt die andere Weg (die restlichen Zutaten – außer den Zimt, den gibt man nur zu den Nüssen)

Möchte man die Kränze als Osternester verwenden ölt man je ein Ei mit einem neutralen Öl über die Hälfte ein und platziert diese in der Mitte des jeweiligen Kranzes bevor man diese gehen lässt. Nach dem Backen nimmt man die Eier aus den Kränzen und ersetzt sie mit bunten Ostereiern.


Hier geht es zum Video: Mohn-/Nusskränzchen

Freitag, 26. März 2021

Skrei mit Kräuterkruste

Zutaten:

600g Skreifilet (Winterkabeljau)

250g Butter

150g Semmelbrösel

50g Walnüsse

1 St. Zitrone

Kräuterauswahl (z.B. Petersilie glatt & kraus, Schnittlauch)

Salz/Pfeffer


Zubereitung:

Man beginnt als erstes damit, dass man den Fisch von der Haut befreit. Diese lässt sich einfach abziehen sobald man einen Anfang hat (den Fisch am einem Ende einfach etwas mit einem dünnen, scharfen Messer einschneiden, bis zur Haut). Die einzige Stelle an der das nicht so ist, ist die an welcher die Gräten sind und diese kann man einfach raus ziehen. Sollte die Silberhaut an einer Stelle zurückbleiben schneidet man sie vorsichtig mit einem dünnen, scharfen Messer flach ab.

Anschließend teilt man den Fisch in drei etwa gleich große Stücke. Nun rollt man die Zitrone mit etwas Druck auf der Arbeitsfläche und halbiert sie.

Als nächstes nimmt man den Fisch und legt ihn auf ein Teller oder eine Platte, mariniert ihn mit dem Saft der Zitrone und lässt ihn für ein paar Minuten ziehen.

Währenddessen bereitet man die Kräuterkruste vor.

Dazu hackt man die Kräuter. Anschließend hackt man die Walnüsse so fein wie es geht und mischt sie mit den Kräutern, dem Semmelbrösel und würzt es mit Salz und Pfeffer. Anschließend lässt man den Butter etwa halbflüssig werden und mischt das Ganze zu einer einheitlichen Masse.

Als nächste gibt man die Kruste auf den Fisch und legt ihn in ein Auflaufform (oder ein Blech mit Backpapier).

Im Hintergrund heizt man den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor und lässt den Fisch dann etwa 20-25 Minuten darin backen.

 

Anschließend kann man ihn servieren


Tipps:

Zum Entfernen der Gräten kann man eine Grätenzange verwenden.

Die Kräuter kann man je nach Geschmack gröber oder feiner hacken.


Hier geht es zum Video: Skrei mit Kräuterkruste

Samstag, 20. März 2021

Lammfilet im Blätterteig

Zutaten:

3 St. Lammfilets

1 St. Blätterteig

etwas Honig

Minzblätter

Salz/Pfeffer


Zubereitung:

Als erstes nimmt man die Minze und hackt sie grob klein. Anschließend gibt man sie in den Honig (dieser sollte flüssig sein), vermischt es und lässt es ein paar Minuten ziehen.

Währenddessen entfernt man die Sehnen bei den Lammfilets und würzen dies anschließend mit Salz und Pfeffer.

Als nächstes wird das Lamm rundherum mit dem Honig bestrichen, dann deckt man es ab und lässt man es für mindestens 30-60 Minuten ziehen.

Anschließend erhitzt man etwas Öl in einer Pfanne und brät die Filets darin an (Wichtig! Nicht zu lange braten, sonst sind sie zu durch).

Als nächstes schlägt man die angebratenen Filets in den Blätterteig (sie sollten nicht mehr zu heiß sein) ein, so dass es rundherum eine Schicht bedeckt und verschließt den Teig gut am Anfang, Ende und dort wo die Schnittkante ist. Wenn man möchte kann man den Blätterteig mit etwas verquirlten Ei bestreichen (wirkt sich auf die Farbe des Teiges aus).

Nun schiebt man das Ganze in einen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorgeheizten Backofen und lässt das Ganze für etwa 10-20 Minuten backen.

 

Als Anhaltspunkt:

Medium – Kerntemperatur: 60-62°C

Durch – Kerntemperatur: 65°C + → aber Achtung hier kann es schnell trocken werden, ich empfehle 64°C und dann kurz außerhalb des Ofen nachziehen lassen


Anschließend schneidet man es auf und serviert es.


Tipps zum Marinieren:

Wenn man die Zeit hat kann man die Filets über Nacht in der Marinade ziehen lassen – dadurch wird das Fleisch zarter.

Eine weitere Möglichkeit ist es die Filets mit der Marinade zu vakuumieren.

Außerdem kann man sie auch mit etwas mehr Honig in eine Schüssel geben und dort ziehen lassen.


Tipps für eine Soße:

Nach dem Anbraten der Filets löscht man die Pfanne mit Wasser (oder Brühe) ab. Anschließend würzt man das Ganze und bindet es ab.

Man kann aber auch z.B. die Abschnitte mit anbraten und etwas Tomatenmark mit schwitzten ehe man es ablöscht. Für ein paar Minuten kochen lassen, durch ein Sieb geben, abschmecken und binden


Hier geht es zum Video: Lammfilet im Blätterteig