Freitag, 22. Dezember 2017

Spekulatiustiramisu

Zutaten:
1 großes Glas Sauerkirschen (ca. 680g Füllmenge)
etwas Zimt
evtl. eine Zacke vom Sternanis
25g Zucker

500g Mascarpone
2cl Amaretto
75g Puderzucker
1 Prise Salz

1 Packung Spekulatius (600g, wobei je nach Form und Vorliebe auch 300-400g genug sein können)


Zubereitung:
Man beginnt damit die Kirschen im eigenen Saft gemeinsam mit Zimt, Sternanis und Zucker etwas einzukochen. (Wichtig!! Stellt ein wenig Saft zuvor zur Seite) Dann sollte man sie Auskühlen lassen.
Nun nimmt man die Mascarpone und schlägt sie mit Puderzucker, Amaretto und der Prise Salz kurz auf.
Als letztes zerkleinert man noch die Spekulatius, so dass man große Stücke erhält.


Im nächsten Schritt beginnt man das Tiramisu zu schichten. Beginnend mit einer Schicht Spekulatius, dann den Kirschen und anschließend der Mascarpone. Das Ganze wiederholt man noch ein oder zwei mal und schließt mit einer Schicht Mascarpone ab.
Nun wird das Ganze für 3-4 Stunden in den Kühlschrank gestellt. (oder über Nacht)
Zum Schluss kann man das Ganze noch mit etwas Zimtzucker bestreuen.




Tipp:
Zu wenig Kirschen? Zu viel Mascarpone?
Hier kann man einfach zwei Gläser Kirschen nehmen und eine etwas Größere Form. Die Mascarpone etwas dünner Streichen und evtl. noch eine Schicht mehr machen.


Hier gehts zum Video: Spekulatiustiramisu

Freitag, 15. Dezember 2017

Glühwein

Zutaten:
375g lieblicher Rotwein
3-5 Orangen (ca. 335ml Frischer Orangensaft)
80-120ml Rum (54% Vol.)
½ TL schwarz Tee
335ml Wasser
25-50g Zucker
½ Zimtstange
1 Nelke


Zubereitung:
Als erstes wird der Wein mit dem Zimt und der Nelke langsam erhitzt. (Achtung! Nicht über 70°C, da der Wein sonst bitter werden kann)
Währenddessen kann man den schwarz Tee kochen. (ca. 10 Minuten, aber je nach Stärke variabel)
Dann schüttet man den Tee durch ein Sieb (bei losem Schwarz Tee) in den Wein, auch hier sollte auf die Temperatur geachtet werden.
Als nächstes nimmt man die Orangen und presst sie aus bis man etwa 335ml Oragensaft erhalten hat. Den kann man jetzt ebenfalls zum Wein geben.
Nun erhitzt man den Glühwein langsam weiter auf etwa 60-65°C. (das kann einige Zeit dauern)
Erst jetzt gibt man den Rum und einige Minuten später den Zucker dazu, sobald dieser sich aufgelöst hat kann man das ganze noch mit Zucker, Orangensaft und Rum abschmecken.



Tipp:
Bei der Glühweinherstellung stellen viele Faktoren das gelingen oder nicht gelingen klar. Das kann der Wein sein, oder die Orangen oder auch der Rum. Jede Kleinigkeit beeinflusst den Geschmack und auch ob der Glühwein am Ende schmeckt.


Hier geht es zum Video: Glühwein

Freitag, 8. Dezember 2017

Chili-Paprika-Linsen

Zutaten:
175g Linsen nach Wahl (Achtung!! Manche Sorten muss man über Nacht einweichen!)
375ml Gemüsefond
ca. 200g Tomatenwürfel aus der Dose (o. Frische Tomatenwürfel)
200g Paprika
60g Zwiebeln
1EL Tomatenmark
1 Knoblauchzehe
1 EL Zitronensaft
1 Chili
1 Lorbeerbatt
½ TL Paprika Edelsüß
½ TL Oregano
Zucker
Zitronensaft
Salz/Pfeffer
Tabasco


Zubereitung:
Als erstes die Linsen mit 2/3 des Gemüsefond, der Chili und dem Lorbeerblatt für etwa 30 Minuten kochen. (OHNE Salz!! Sonst dauert es sehr viel länger)
Die Zwiebeln werden in feine Würfel geschnitten (o. gehackt). Die Paprika schneidet man in mundgerechte Stücke und die Knoblauchzehe hackt man (o. drückt sie doch eine Presse).
Dann gibt man etwas Öl in eine Pfanne und schwitzt die Zwiebeln sowie die Paprika an. Als nächstes kommt das Tomatenmark dazu und wird kurz mit angedünstet bevor man den edelsüßen Paprika, den Knoblauch und den Oregano dazu gibt und kurz mit angehen lässt. Nun löscht man das Ganze mit dem restlichen Gemüsefond ab und lässt es etwa 5 Minuten kochen.
Im nächsten Schritt gibt man die Linsen und die Tomatenwürfel mit in die Pfanne und schmeckt es dann mit Salz, Pfeffer, Zucker, Tabasco und Zitronensaft ab.


Tipps:
Es kann sein, dass man beim ersten Mal etwas experimentieren muss bis man den richtigen Geschmack für sich findet. Variiert hier bei vorsichtig mit den Gewürzen und findet was euch zusagt.

Hier kommt ihr zum Video: Chili-Paprika-Linsen

Freitag, 1. Dezember 2017

Spitzbuben

Zutaten:
400g Mehl
200g Butter
100g Zucker
50g gem. Haselnüsse
3 Eigelb
1-2 TL Vanillezucker
2 Tropfen Bittermandelaroma

Puderzucker
Erdbeermarmelade 


Zubereitung:
Aus den Zutaten einen gleichmäßigen Teig kneten und für etwa 2-3 Stunden kalt stellen.
Jetzt rollt man den Teig etwa 3mm dick aus und sticht einige Kreise aus. Bei der Hälfte der Kreise wird nun in der Mitte ein kleiner Kreis ausgestochen.
Dann werden die Plätzchen bei 200°C in den vorgeheizten Backofen gegeben und für 8-10 Minuten gebacken.
Sobald man die Plätzchen aus dem Ofen nimmt wird über die Kreise mit den Löchern Puderzucker gesiebt. Nun lässt man die Kekse auskühlen.
Wenn sie kalt sind rührt man die Marmelade kurz zusammen, damit sie keine Klümpchen hat. Dann gibt man auf die ganzen Kreise in die Mitte die Marmelade und legt die Deckel vorsichtig darauf.


Tipps:
Man kann nicht nur Kreise ausstechen sondern auch Sterne, Herzen u.s.w.
Natürlich kann man auch andere Marmelade verwenden.
Mit Marmelade ohne Stücke kann man leichter Arbeiten.

Zum Video: Spitzbuben

Freitag, 24. November 2017

Vanillekipferl

Zutaten:
200g Butter
100g Zucker
300g Mehl
2 Eigelb
50g gemahlene Haselnüsse
50g gemahlene Mandeln
1 TL Vanillezucker
1 Prise Salz
2-3 Tropfen Bittermandelaroma

ca. 3-4 TL Vanillezucker
70-80g Puderzucker


Zubereitung:
Das Mehl, den Butter, den Zucker, die Eigelb, die Haselnüsse und Mandel sowie den Vanillezucker, die Prise Salz und die 2-3 Tropfen Bittermandelaroma zu einem glatten Teig verkneten und für 2-3 Stunden (oder über Nacht kalt stellen).
Wenn der Teig durch gekühlt ist kann man ihn auf mehrere Teile aufteilen (ca. 2-4) und dünne Rollen rollen. Jetzt schneidet man die Menge für ein Kipferl ab und formt die typische Kipferlform.
Dazu dreht man zu erste eine Kugel und dreht dann mit wenig Druck eine Rolle, welche in der Mitte ein klein wenig dicker wie am Rand ist (ACHTUNG! Wenn man zu dünn wird verbrennen die Spitzen). Nun dreht man sie nur noch zusammen, dass es einen FAST geschlossenen Kreis gibt und legt sie auf ein Blech.
Wenn zwei Bleche fertig sind kann man sie gleichzeitig in einen auf 150°C Umluft vorgeheizten Backofen schieben (2&4 Schiene) und für etwa 10-12 Minuten backen.

Während die Vanillekipferl backen mischt man den Vanillezucker mit dem Puderzucker und bestäubt die Kipferl sobald sie aus dem Ofen kommen. Jetzt sollte man sie nur noch auf dem Blech auskühlen lassen.


Tipps:
Die Temperatur kann hier je nach Ofen stark variieren. Wobei sie im Rahmen von 150°C bis 170°C Umluft bleiben sollte – wobei, dies keine Garantie ist.
Vanillekipferl sollten möglichst vorsichtig und möglichst selten um gesetzt werden da sie sehr leicht brechen.
Wenn was von dem Puderzucker-Vanillezucker-Gemisch übrig bleibt kann man es für andere Plätzchen als Deko oder für den Teig (auch für Kuchenteig) verwenden.


Hier gehts zum Video: Vanillekipferl

Freitag, 3. November 2017

Forellenmousse

Zutaten:
125g geräucherte Forelle (ohne Haut)
200ml Sahne
2 Blatt Gelatine
etwas Zitronensaft
Salz/Pfeffer


Zubereitung:
Die geräucherte Forelle auf Gräten kontrollieren und dann schneidet oder bricht man sie in Stücke. Dann gibt man sie in eine Schüssel oder eine Mixer, etc. und schüttet etwas von der Sahne dazu (max. 50ml). Als nächstes mixt man das Ganze bis es ein feines Püree gibt und schmeckt es mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft ab.
Im nächsten Schritt legt man die Gelatine in kaltes Wasser und schlägt die Sahne auf.
Jetzt wird die Sahne vorsichtig auf 3 oder 4 mal unter die Fischmasse gehoben.
Die Gelatine lässt man in einem warmen Topf schmelzen (nicht zu viel Wasser). Dann gibt man etwa 1 bis 2 Esslöffel von der Fischmasse in die Gelatine und rührt sie zügig ein. Nun hebt man die Gelatinemasse vorsichtig unter die restliche Masse.
Jetzt nur noch für etwa 2 bis 3 Stunden kaltstellen.


Tipps:
Sollten die 50ml Sahne zu wenig sein (weil die Forelle, sehr viel Flüssigkeit aufnimmt), kann man nochmal extra etwas Sahne dazu geben.
Schmeckt den gemixten Fisch etwas kräftiger ab, weil durch die Sahne noch einmal einiges an Geschmack verloren geht.
Zum Abschmecken kann man auch Pernod und Noilly Prat verwenden.

Hier geht es zum Video: Forellenmousse

Freitag, 27. Oktober 2017

Apfelstrudel

Zutaten für den Teig:
250g Mehl
1 Ei
bis zu 100ml Wasser
2 EL Öl
1 Prise Salz

Butter


Zutaten für die Füllung:
1,5-2 kg Äpfel
100g gem. Nüsse
100g Sultaninen/Rosinen
50-100g Zucker
1-2 TL Zimt
evtl. Vanillezucker

Milch
Butter


Zubereitung:

Zuerst gibt man das Mehl auf eine saubere Arbeitsfläche und formt eine Mulde in der Mitte. Dort gibt man das Ei, das Salz, das Öl und ein bisschen lauwarmes Wasser hinein. Jetzt verknetet man das ganze zu einem geschmeidigen, glatten Teig. Der Teig sollte recht weich aber dennoch stabil sein, daher gibt man nach und nach das Wasser dazu bis man den Teig in der gewünschten Konsistenz hat. Dann Teil man ihn in 2 (oder 3) Teile und lässt ihn abgedeckt für 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen.

Derweil kann man die Äpfel schälen und entkernen, sowie in dünne Scheiben schneiden.

Wenn der Teig fertig geruht hat nimmt man ihn auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche und rollt ihn ein wenig aus. Dann nimmt man ihn in die Hände und zieht ihn vorsichtig über die Handrücken aus.
Nun mischt man Zucker, Vanillezucker und Zimt zusammen.

Sobald die gewünschte Größe erreicht wurde nimmt man die Butter vom Teig und lässt sie etwas flüssig werden. Jetzt streicht man sie auf den inneren Teil des Teiges (ca. 3cm vom Rand).
Auf dieser Fläche werden jetzt auch die Hälfte (oder je nach Teilung) der Äpfel verteilt. Ebenso bei den Rosinen, den Nüssen und dem Zimtzucker.

Im nächsten Schritt rollt man den Apfelstrudel vorsichtig ein. Das Ende wird verschlossen und der Strudel vorsichtig in eine Auflaufform (o.ä.) gelegt. Das geschlossene Ende sollte dabei unten zum liegen kommen.

Nun gibt man etwas Milch in die Form und schiebt den Apfelstrudel in den auf 200°C (Ober-/Unterhitze) vorgeheizten Ofen und lässt ihn etwa 30-45 (evtl. 60) Minuten backen. Dabei sollte die Milch vorhanden bleiben und sobald der Strudel etwas Farbe bekommt, sollte man ihn mit den restlichen Butter einstreichen.



Tipps:
Wenn man eine geeignete Küchenmaschine hat kann man den Teig in dieser machen.
Nach dem Schälen kann man die Äpfel in Wasser mit etwas Zitronensaft legen, damit sie nicht braun werden. Nach dem Schneiden sollte man einfach nur etwas Zitronensaft über die Äpfel tröpfeln.
Bereits beim Ausrollen, lässt sich die spätere Form des Teiges etwas beeinflussen.
Solltet man Gefahr laufen, dass der Teig beim Ausziehen reißt kann man es auf vorsichtig auf der Arbeitsfläche machen.
Wenn man den Teig auf ein Tuch oder eine Folie legt, kann man in später leichter rollen und in die Form geben.

Hier geht es zum Video: Apfelstrudel