Montag, 27. Januar 2020

Steckrüben-Rosenkohleintopf

Zutaten:

750ml Rinderbrühe

500g Steckrübe

250g Rosenkohl

150-200g Karotten

50g Speck

2 St. (Schinken-)Mettwürste

1 kleine Zwiebel

Etwas Petersilie

Majoran

Salz/Pfeffer


Zubereitung:

Als erstes schält man die Zwiebel und schneidet sie in feine Würfel. Die Karotten werden ebenfalls geschält und in etwas größere Würfel geschnitten eben so die Steckrübe, wobei diese Würfel noch einmal etwas größer sein dürfen (ca. 1x1 cm oder minimal größer). Als nächstes putzt man den Rosenkohl und halbiert ihn. Die (Schinken-)Mettwurst schneidet man in etwa 1 cm dicke Scheiben. Den Speck kann man entweder würfeln oder in gröbere Stücke schneiden. Nun hackt man noch die Petersilie noch fein.

 

Als nächstes gibt man etwas Butterschmalz (oder neutrales Öl) in einen Topf und lässt es heiß werden. Anschließend lässt man den Speck bei niedriger Hitze etwas aus. Wenn man möchte kann man die Mettwurst kurz mit anbraten. Diese nimmt jedoch noch einmal raus ehe man die Zwiebeln leicht anbrät. Jetzt gibt man die Steckrübe, die Karotten, den Rosenkohl und die Petersilie mit in den Topf und schwitzt das Ganze kräftig an. Dann würzt man es mit Salz, Pfeffer, dem Majoran und wenn man möchte mit weiteren Gewürzen.

 

Nun löscht das Ganze mit der Brühe ab und gießt es auf. Jetzt muss alles etwa 10-15 Minuten kochen. Jetzt gibt man die Mettwurstscheiben wieder in den Topf und lässt den Eintopf solange kochen bis alles Gemüse durch ist. Zum Schluss schmeckt man es jetzt noch mit Salz, Pfeffer, Majoran und anderen Gewürzen ab.

Anschließend kann man das Gericht servieren.



Tipp:

Wenn man den Rosenkohl ganz lassen möchte kann man einfach ein Kreuz in den Strunk schneiden damit er durch wird.

Man kann die Steckrübe, die Karotten und den Rosenkohl auch leicht anbraten.

Nach den 10-15 Minuten kochen kann man einen Großteil des Gemüses raus nehmen (ca. ¾) und den Rest pürieren wenn man einen etwas dickere Suppe haben möchte.


Hier geht es zum Video: Steckrüben-Rosenkohleintopf

Montag, 20. Januar 2020

Kartoffeltaschen mit Frischkäse-Kräuterfüllung

Zutaten für den Kartoffelteig:

600g mehligkochende Karotffeln

300g Mehl

1 St. Eigelb

Muskat

Salz


Zutaten für die Füllung:

200g Frischkäse

100g geriebenen Käse (z.B. Emmentaler)

etwas Petersilie

Salz/groben Pfeffer


1 St. Ei


Zubereitung:

Man beginnt damit die Kartoffeln zu kochen bis sie weich sind.

Währenddessen stellt man die Füllung her. Dazu hackt man die Petersilie klein und gibt sie mit dem Frischkäse, dem geriebenen Käse sowie etwas Salz und groben Pfeffer in eine Schüssel und vermischt alles zu einer gleichmäßigen Masse.

Wenn die Kartoffel fertig gekocht sind, schreckt man sie kurz mit kaltem Wasser ab, schält sie und lässt sie für ein paar Minuten ausdampfen. Anschließend drückt man sie durch eine Kartoffelpresse und lässt sie auf Zimmertemperatur abkühlen.

Als nächstes gibt man das Mehl und das Eigelb dazu und würzt es mit Salz und Muskat und verknetet die Zutaten kurz zu einem Teig.

Für den nächsten Schritt bemehlt man die Arbeitsfläche und rollt den Kartoffelteig darauf etwa auf 0,5cm Dicke aus. Dann sticht man Kreise mit ca. 6-8cm Durchmesser aus. Auf die Hälfte der Kreise gibt man in die Mitte die Frischkäsefüllung. Anschließend verquirlt man das Ei und bestreicht die andere Hälfte der Kreise. Diese legt man dann mit der bestrichenen Seite nach unten auf die Kreise mit der Füllung und verschließt sie in dem man die Ränder mit einer Gabel zusammen drückt.

Jetzt kocht man einen Topf mit gesalzenem Wasser auf und lässt die Taschen etwa 5 Minuten darin kochen. Als nächstes erhitzt man etwas Butter (o. Olivenöl o. Butterschmalz) in einer Pfanne und brät die Taschen darin an bis sei eine schöne goldbrauen Farbe haben.

Anschließend kann man die Taschen mit zum Beispiel etwas Tomatenragout servieren.


Tipp:

ACHTUNG! Man sollte die Kartoffelmasse nicht zu lange kneten, weil er sonst klebrig und „Gummiartig“ wird.

Um keinen Rest zu haben kann man den Rest noch einmal ausrollen und in Rechtecke schneiden, auf eine Hälfte die Füllung geben, die restliche Fläche mit Ei bestreichen und das Ganze zusammenfalten und mit einer Gabel verschließen.


Hier kommt man zum Video: Kartoffeltaschen mit Frischkäse Kräuterfüllung

Sonntag, 5. Januar 2020

Krautwickerl

Zutaten:

ein paar Weißkohlblätter

500g Hackfleisch (Hier: Schwein)

250-300ml Wasser (o. Gemüsebrühe)

1 kleine Zwiebel

1 St. Semmel (evtl. 1-2 Tage alt)

1 St. Ei

1 TL Tomatenmark

Salz/Pfeffer


Zubereitung:

Als erstes schneidet man den Strunk vom Weißkohl weg und nimmt vorsichtig die äußeren Blätter runter (das funktioniert im Normalfall durch aufrollen der Ränder). Anschließend wird der Strunk aus den Blättern entfernt.

 

Jetzt blanchiert man sie kurz in gut gesalzenen Wasser ehe man sie in (Eis-)kaltem Wasser abschreckt.

Als nächstes schält man die Zwiebel und schneidet sie in feine Würfel. Die Semmel schneidet man in etwa 1cm große Würfel. Nun gibt man das Hackfleisch mit den Semmelwürfel, den Zwiebeln und das Ei in eine Schüssel und würzt es mit Salz und Pfeffer. Dann vermischt man die ganzen Zutaten gut.

 

Für den nächsten Schritt kommt es ein bisschen darauf an wie groß die Kohlblätter sind. Gegebenenfalls muss man zwei oder drei zusammenlegen ehe man die Hackfleischmasse in die Mitte legt und faltet die Blätter seitlich ein um sie dann zusammen zu rollen (sollte man sich nicht sicher sein ob sie halten, kann die Krautwickel auch mit etwas Küchengarn zubinden).

 

Als nächstes erhitzt man ein bisschen Öl in einer Pfanne und brät die Krautwickel mit der offenen Seite nach unten an. Anschließend dreht man sie um, dass die Oberseite und gegebenenfalls auch die Seiten angebraten werden. Dann nimmt man sie kurz aus der Pfanne.

 

Jetzt wird die übriggebliebene Hackfleischmasse anbraten, zerstochen (es sollte ganz fein sein), das Tomatenmark mit angeschwitzt und mit Wasser abgelöscht. Nun deckt man das Ganze mit einem Deckel ab und je nach Größe müssen die Krautwickel etwa 30-60 Minuten schmoren ehe sie durch sind.

Je nach Geschmack kann man die „Soße“ mit etwas passierten Tomaten ergänzen oder einfach nur abbinden und anschließend abschmecken.

Anschließend kann man das Gericht servieren.


Tipp:

Wenn man möchte kann man auch ein paar Kohlblätter blanchieren, klein schneiden und mit in die Füllung geben.

Für mehr Geschmack kann man die Füllung mit Paprika, Cayennepfeffer und anderen Gewürzen würzen.


Hier geht es zum Video: Krautwickerl

Sonntag, 21. Juli 2019

Roastbeef


Zutaten:
Rinderlende
Salz/Pfeffer
Rosmarin (frisch & gemahlen)
Thymian (frisch & gemahlen)
mittelscharfer Senf
evtl. weitere Gewürze


Zubereitung:

Als erstes muss die Rinderlende falls nötig zu pariert werden. Im nächsten Schritt würzt man das Fleisch mit Salz, Pfeffer, Rosmarin (gem.) und Thymian (gem.).
Je nach Geschmack kann man jetzt das Fleisch mit dem mittelscharfen Senf einstreichen, den Senf weglassen oder das Fleisch nach dem Anbraten mit dem Senf einstreiche.

Als nächstes wird in einer Pfanne Öl erhitzt und mit etwas frischem Rosmarin und Thymian aromatisiert. Dann gibt man das Fleisch hinein und brät es rundherum an. (Sollte man das Fleisch vorab mit dem Senf eingestrichen haben – Vorsicht beim Umdrehen, die Kruste löst sich recht leicht; Wenn ihr das Fleisch erst jetzt einstreicht könnt ihr direkt weiter machen)

Nun braucht ihr ein Blech wo ihr nochmals etwas frischen Rosmarin und Thymian drauflegt, dann das angebratene Fleisch und auf das Fleisch noch einmal frischen Rosmarin und Thymian. Jetzt wird das ganze in den Ofen geschoben und langsam auf Kerntemperatur 52° - 54°C gegart.

Das wären bei 1 kg Rinderlende, ca. 80°C (Sanftgaren), etwa 50-60 Minuten.


Tipp:

Je langsamer das Garverfahren, desto zarter wird das Fleisch.
Wenn ihr die Option habt die Gartemperatur automatisch immer 15° - 20°C über der Kerntemperatur des Fleisches zu haben wird das ganze noch zarter – ABER es dauert evtl. noch einmal etwas länger



Hier kommt ihr zum Video: Roastbeef

Samstag, 7. April 2018

Russische Eier

Zutaten:
7-8 gekochte Eier
3-5 EL Mayonnaise
Worcestersauce
Senf
Zitronensaft
Salz/Pfeffer

Für die Deko:
z.B. Kirschtomaten, Petersilie, Kresse, Lachs, etc.


Zubereitung:
Als erstes schält man die gekochten Eier und halbiert sie. Dann nimmt man das Eigelb aus dem Eiweiß (ohne das Eiweiß kaputt zumachen) und gibt es in eine Schüssel.
Jetzt gibt man die Mayonnaise zum Eigelb, vermischt das Ganze. Schmeckt es mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft, Worcestersauce und Senf ab und streicht es durch ein Sieb.
Als nächstes nimmt man einen Spritzbeutel mit Sternentülle und füllt die Masse dort ein. Nun nimmt man die Eiweiße und spritzt die Eigelbmasse in das Loch des Eiweißes.

Im letzten Schritt kann man das Ganze mit Petersilie Kresse, Lachs, Kirschtomaten, etc. dekorieren und servieren.


Tipp:
Zum Abschmecken kann man auch Cayennepfeffer verwenden.
Es ist nicht unbedingt notwendig die Masse durch ein Sieb zu streichen, aber gerade wenn das Eigelb sehr bröckelig ist wird sie durch gleichmäßiger.

Zum Video: Russische Eier

Freitag, 30. März 2018

Eierkranz

Zutaten:
500g Mehl
250ml lauwarme Milch (-20/30ml, wenn ein 2. Eiweiß (siehe unten) verwendet wird)
70g Zucker
70g Butter
1 St. Ei
1 TL Salz
5-6g Trockenhefe (= ca. 16g frische Hefe)

8 ungekochte Eier
1 Eigelb (Eiweiß KANN im Teig mitverwendet werden)
1 EL Milch
etwas Öl


Zubereitung:
Als erstes gibt man das Mehl in eine Schüssel und formt eine Mulde in der Mitte. In die Mulde gibt man die Hefe und den Zucker. Den Butter lässt man etwas warm werden und verteilt ihn mit dem Salz und dem Ei außen herum. Zum Schluss gibt man die lauwarme Milch darauf und verknetet den Teig bis er eine gleichmäßige Struktur hat.
Nun gibt man ihn in eine Schüssel, deckt sie ab und lässt ihn ca. 30-45 Minuten an einem warmen Ort gehen.
Währenddessen kann man die Eier bereits waschen.
Wenn der Teig fertig gegangen ist knetet man ihn noch einmal kurz zusammen und teilt ihn in fünf gleich große Stücke und rollt diese in Stränge.
Vier dieser Stränge werden überkreuzt auf ein Blech gelegt. Der letzte Strang wird in sich selbst verdreht und um die Mitte der anderen vier gelegt. Die acht Enden werden eingerollt. Das Ganze kann durch eine runde Backform oder eine Rosettenbackform in Form gehalten werden.
Als nächstes streicht man die acht ungekochten Eier etwa zur Hälfte mit dem Öl ein. Dann werden die Eier in die eingerollten Enden gesteckt (mit leichtem Druck). Das Eigelb und die Milch wird vermischt. Nun streicht man das Gemisch auf den Kranz.
Jetzt lässt man das ganze noch einmal abgedeckt für 10 Minuten an einem warmen Ort gehen.
Dann wird das Ganze in den kalten Ofen gestellt und auf 180°C Ober-/Unterhitze für etwa 30-35 Minuten gebacken.
Wenn der Eierkranz fertig ist lässt man ihn auskühlen und nimmt dann die Eier aus dem Kranz um sie mit bunten Ostereiern auszutauschen.



Tipp:
Am besten rollt man die Stränge in der Mitte etwas dünner damit der Kranz auch in der Mitte richtig durch gebacken wird und das Äußere nicht zu trocken wird.

Zum Video: Eierkranz

Freitag, 2. März 2018

Dampfnudeln

Zutaten:
250g Mehl
125ml lauwarme Milch
40g Zucker
25g Butter
3-4g Trockenhefe (o. 10g frische Hefe)
½ TL Salz

150(-250)ml Milch
25-30g Butter
20g Zucker
1 Prise Salz


Zubereitung:
Als erstes wird das Mehl in eine Schüssel gegeben und eine Mulde in der Mitte geformt. In diese Mulde gibt man die Hefe.Während man das Salz zusammen mit einem leicht erwärmten Butter außen herum gibt. Den Zucker kann man auf die Hefe geben, ebenso die lauwarme Milch. Jetzt verknetet man das Ganze entweder mit der Hand oder mit Knethacken zu einem schönen geschmeidigen und lockeren Teig. Diesen stellt man nun für etwa 20-30 Minuten an einen warmen Ort und lässt ihn gehen (er sollte sich danach mindestens verdoppelt haben).
Dann benötigt man einen Topf mit Deckel, dort gibt man die 150 (-250)ml Milch, die 25-30g Butter, die 20g Zucker und die Prise Salz hinein
Jetzt gibt man den Teig auf eine bemehlte Fläche, teilt ihn in 4-6 Stücke und formt gleichmäßige Kugeln. Diese legt man in den Topf und stellt sie noch einmal für 10-15 Minuten zum Gehen an einen warmen Ort.
Nun stellt man den Topf mit einem Deckel auf den Herd und lässt es auf mittlerer Hitze warm werden. Dann schaltet man das ganze auf niedriger Temperatur (hier muss man etwas herum probieren was passt). Jetzt braucht das Ganze etwa 30-45 Minuten (bei zu niedriger Temperatur kann es auch etwa eine Stunde dauern).
Wenn die Dampfnudeln fertig sind nehmen sie auf der Unterseite eine leicht braune Farbe an.



Tipps:
Es ist vorteilhaft die in Kugeln geformten Dampfnudeln in lauwarme Milch bzw. auf ein Brett zu geben und dann gehen lassen.
Es sollten keine Wassertropfen vom Deckel heruntertropfen, da die Dampfnudeln sonst zusammen fallen können.

Hier geht es zum Video: Dampfnudeln